Bora. Eine Geschichte vom Wind, der neue Roman von Ruth Cerha, erzählt die Geschichte einer kleinen kroatischen Insel und einer unerwarteten Liebe     Lese­Probe

Bora Eine Geschichte vom Wind

Es weht die Bora auf der kleinen kroatischen Insel, der kalte böige Fallwind, der die Boote über das Meer treibt wie Nussschalen und Unruhe in das sonnensatte Inselleben bringt. Die Schriftstellerin Mara kennt das Wechselspiel der Winde, die trockene, salzige Bora und ihren Gegenpart, den schwülen, von Süden kommenden Jugo. Schon seit Jahren verbringt sie den Sommer auf der Insel, doch dieser ist anders. Eine langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen, das Schreiben will ihr nicht mehr gelingen und das Wetter spielt verrückt. Eines Morgens kommt Andrej auf die Insel – ein Fotograf, der nicht mehr fotografieren will. Er stammt aus einer der vielen Auswandererfamilien, die aus dem kommunistischen Jugoslawien nach Amerika flohen und Jahr für Jahr in den Sommermonaten in ihre alte Heimat zurückkehren. Mara und Andrej beginnen sich zu umkreisen, so als folgten sie dem Rhythmus der Winde, ihre Gespräche drehen sich um das Schreiben, das Abbilden von Wahrheit und die Wahrhaftigkeit in der Kunst. Als Mara beginnt, tief in die Geschichte von Andrejs Familie vorzudringen, die von Entwurzelung und der Vermischung von Kulturen erzählt und untrennbar mit der Geschichte der Insel verknüpft ist, wird eine Entscheidung unumgänglich.
In hochaufgelösten Bildern erzählt Ruth Cerha von der Begegnung zweier Suchender, für die sich unerwartet die Möglichkeit einer großen Liebe auftut. Bora. Eine Geschichte vom Wind ist ein Roman von ungezähmter Schönheit, der mit viel Feingefühl um das Wagnis wirklicher Nähe und die Bedeutung einer inneren Heimat kreist.

ERSCHEINT AM 1. JULI 2015!

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Rezensionen:

  • SPIEGEL online

    »Aber ist "Bora" deshalb ein Urlaubsroman? Diese ganze kroatische Ferienkulisse samt Küstenmäusedorn, Katzen und Booten macht einem vielleicht Lust, kurz zwischendurch die Flugpreise nach Kroatien zu googlen. Sie macht aber noch lange keinen Urlaubsroman. Man kann "Bora" sogar als das Gegenteil davon lesen.« Original

  • Bücherwurmloch

    »Ich mag Ruth Cerha. Ich mochte sie schon bei Kopf in den Wolken, ihrem hervorragenden zweiten Buch. Und dank Bora. Eine Geschichte vom Wind mag ich sie nun noch mehr. Weil sich die beiden Romane stark voneinander unterscheiden: Wo der eine melancholisch und poetisch war, ist der andere heiter und gefühlvoll. Und weil sie beide gut sind. Die Hauptstimme dieses herrlichen Sommerbuchs gehört Mara, aber auch Andrej kommt zwischendurch zu Wort – und der Perspektiven- bzw. Stilwechsel ist der Autorin gut gelungen. So entsteht ein vollständiges Bild dieser frisch aufflammenden Liebe. « Original

  • Literaturhaus Wien

    »Ruth Cerha nähert sich ihren Figuren sehr respektvoll und vorsichtig. Sie stellt sie nicht bloß , sondern verleiht ihnen eine Sprache, die ihnen Möglichkeit zum Ausdruck wie Rückzug gleichermaßen gibt. Sie betrachtet sie als „Talking sculptures“, wie sie der Bildhauer Harry schafft, Objekte, Skulpturen, denen er Texte einschreibt und dadurch Grenzen künstlerischer Ausdrucksformen überschreitet, wie schon im Eingangszitat von Ilija Jovanovic´, dessen „Ein Wind bin ich“ zum Symbol der Bora überleitet.« Original


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